Da wir die Gegend um Antibes inzwischen auswendig kennen und stärkerer Wind von Südwesten angesagt wurde, suchen wir eine Bucht, die nach Südwesten geschlossen ist. Die näheste ist St. Tropez, also beschließen wir, dorthin zu segeln.

Bevor wir aufbrechen, müssen wir noch unsere Möwenbabys besuchen. Diese sind jetzt wirklich keine Babys mehr! Die Flügel sind deutlich gewachsen, es wird wohl nicht mehr lange dauern bis die beiden flügge werden. Da ist ein kleines Nickerchen zur Stärkung sicher empfehlenswert.

Inzwischen sind zwar die Solarpaneele eingetroffen, dafür sind aber nicht alle Teile der dazugehörigen Halterungen angekommen, weshalb wir die Gegend um Antibes noch immer nicht verlassen können.

Wir nutzen also die Zeit, um das Boot noch wohnlicher einzurichten, an unserer Homepage zu schreiben und die ersten Instandhaltungsarbeiten durchzuführen.

Da wir noch auf einige Teile unserer Ausrüstung, insbesondere die Solarpaneele warten müssen, und wir ja auch das Boot noch ausgiebig testen wollen, verbringen wir die Tage im Umkreis von Antibes.
Segeln zu den Iles des Lerins und ankern in der Bucht von Juan les Pins.
Keine Bilder in der Galerie.

Das Boot lag nur deshalb schon im Wasser, weil am Trockenen kein Platz war. Es wurde am Montag heraus gekrant um das Antifouling anzubringen und die restlichen Arbeiten am Boot zu erledigen.
(anklicken, um alle zu sehen)

Die Woche verflog genau so rasch wie die vorangegangenen. Am Donnerstag war es dann endlich so weit. Das Boot kam zurück ins Wasser und wurde von uns am Freitag nach einer Probefahrt offiziell übernommen.

An Samstag zogen wir ein und es wird eine Weile dauern bis alles an seinem Platz ist.

Samstag bei Sonnenuntergang ist es endlich soweit.
Unser Boot schwimmt schon im Wasser - noch ohne Mast - aber es ist da!
Man kann es berühren und vor allem auch fotografieren!

Daneben liegt die große Schwester eine Sun Odyssey 44i, die am nächsten Tag nach Koper überstellt werden soll.
„Ist das Euer Boot?“, fragt Markus, ein Mitarbeiter von Max Marine, wo auch wir unser Schiff gekauft haben.
„Jaaaahaaaa!“
„Max (Meesen, der Chef von Max Marine) kommt gleich, wollt Ihr inzwischen zu uns rüber kommen?“
Und so stoßen wir mit der Überstellungscrew auf deren Törn und unser neues Heim an.

Das Boot liegt zwar vor uns aber noch können wir nicht fassen, dass es wirklich unseres ist.